6th European Conference on Green Power Marketing 2009
DIE ZUKUNFT VON GRÜNSTROM –
EINE ENERGIEREVOLUTION IN
ZEITEN DER HERAUSFORDERUNG
Das europäische Forum für Marktakteure und
Entscheidungsträger der erneuerbaren Energiewirtschaft
1. und 2. Oktober I Genf, Schweiz
Mit mehr als 170 Teilnehmern aus 20 Ländern Europas sowie der USA zeigte sich die 6th European Conference on Green Power Marketing 2009 in Genf erneut als Treffpunkt für Marktakteure und Entscheidungsträger der erneuerbaren Energiewirtschaft. Unsere Veranstaltungsreihe, bekannt für herausragende Qualität und Relevanz der Präsentationen, brachte auch in Zeiten von Wirtschaftskrise und intensiven Kosteneinsparungen in den Unternehmen ein beachtliches Publikum zusammen. Hier eine Auswahl von Kommentaren der Teilnehmer 2009:
Ein fantastisches Programm mit den Hauptakteuren des Sektors – dazu perfekt organisiert und in traumhaften Räumlichkeiten! Die beste Veranstaltung zum Thema Erneuerbare!
Zwei Tage – und Sie kennen den europäischen Markt und seine Akteure!
Eine gute Gelegenheit, die führenden Akteure der Branche kennen zu lernen und sich die neuesten Meilensteine und Projekte vorstellen zu lassen.
Für 92 % der Teilnehmer ist Informationsaustausch der hauptsächliche Grund für ihre Teilnahme, für 86 % ist Networking ebenso wichtig. Neben hochkarätigem Inhalt und Exzellenz in Organisation kann GPM auf ihre Bekanntheit als Networking-Plattform zählen. 94 % (!) bejahen die Frage, ob sich die Teilnahme an der Konferenz gelohnt hat, und 74 % beabsichtigen, auch an die nächste Veranstaltung von Green Power Marketing zu kommen.
Die Agenda war ambitiös: Wie wird in Zeiten der Finanzkrise massgebliches Wachstum der erneuerbaren Energien erreicht? Als klares und gemeinsames Ziel sollte die Konferenz einen Impuls geben für die Energierevolution, der sich alle verpflichtet fühlen. Die Teilnehmer waren einer Meinung: Der Übergang zu einer neuen Energie-Aera ist machbar und schon im Gange, alle Akteure sind bereits Teil davon. Doch der Weg in die grüne Zukunft geht nicht reibungslos vonstatten. “Business as usual” wird nicht ausreichen, um die von der Europäischen Kommission gesetzten Ziele zu erreichen. Verschiedene Herausforderungen müssen in Angriff genommen werden: (i) in der Politik, durch effektive Fördermechanismen; (ii) in der Infrastruktur, durch Integration und Ausbau der Netze; (iii) in der Finanzierung, durch extensive aber stabile Finanzierung; (iv) im Angebot, durch grössere Transparenz bei der Stromkennzeichnung; und (v) in der Nachfrage, durch stärkere Berücksichtigung der Nachhaltigkeit.
Mit der Wirtschafts- und Finanzkrise 2009 ist es nun die Politik, welche – nicht zuletzt mit der EU-Richtlinie – den hauptsächlichen Antrieb für die Grünstrommärkte darstellt und die Gangart des Wechsels vorgibt. Weiter sind es nicht länger Angebot oder Finanzierung, welche einen Engpass für weiteres Wachstum darstellen, sondern die Netz-Infrastruktur.
Das Netz ist ein entscheidender Faktor für wachsende Grünstromflüsse durch Europa. Dieses muss Schritt halten mit innovativen Erzeugungstechnologien und der Entwicklung von Kooperationsmechanismen, Offshore-Erzeugung und dezentraler Produktion. Die Expansion des Netzes für grenzüberschreitende Transfers und höhere Flexibilität stellen eine der dringendsten Aufgaben der Industrie dar.