5th European Conference on Green Power Marketing 2007
BAUSTEINE FÜR EINEN BEDEUTENDEN MARKTANTEIL VON ERNEUERBAREN ENERGIEN
Das europäische Forum für Marktakteure und Entscheidungsträger der erneuerbaren Energiewirtschaft
13. und 14. September 2007 I Lausanne, Schweiz
Mit Lausanne, Schweiz, kehrte die 5th European Conference on Green Power Marketing 2007 am 13. und 14. September 2007 an den Ort der dritten Konferenz der Green Power Marketing Reihe zurück. Hatte man sich 2005 aufgrund der stetig steigenden Zahl nicht-Schweizer Teilnehmer noch für einen Umzug nach Berlin entschieden, so ist in der Rückkehr in die Schweiz vor allem ein Tribut an den Hauptsponsor der Veranstaltung, die Energie Ouest Suisse (EOS), zu sehen.
Auch politische Entwicklungen trugen zur Entscheidung bei: Mit der im Februar 2007 beschlossenen neuen Energiepolitik hat sich der Schweizer Bundesrat bei der Förderung erneuerbarer Energien klar für ein Hybridsystem aus Einspeisevergütung und freiem Handel ausgesprochen – ein System also, das in der Praxis die beiden gegensätzlichen Positionen zusammenbringt, die auf früheren Green Power Marketing Konferenzen immer wieder für heftige Debatten gesorgt hatten. Lausanne stellte vor diesem Hintergrund eine ausgezeichnete Plattform dar, um über Trends und Entwicklungen der Branche zu diskutieren.
Teilnehmerkreis - Internationalisierung trotz Schweizer Rahmens
Die Rückkehr in die Schweiz, sowohl mit Blick auf den Austragungsort als auch in der Themenwahl, erwies sich erfreulicherweise nicht als Hindernis für internationale Teilnehmer – im Vergleich zu Lausanne 2004 nahm deren Zahl sogar noch zu! 109 von 183 Teilnehmern an der 5th European Conference on Green Power Marketing 2007 (16 mehr als 2004) kamen aus dem nicht-Schweizer Ausland – ein Rekord in der Geschichte der Veranstaltungsreihe, und Beweis für die fortschreitende Internationalisierung unseres Konferenzformates!
Hauptberufsgruppe im Publikum waren auch 2007 wieder Manager und gehobenes Führungspersonal. Die Zahl der CEOs und Vorstandsmitglieder stieg von 34 in Berlin 2005 auf 36 an der 5th European Conference on Green Power Marketing 2007. Grosskunden- und Produktmanager erreichten einen Höchstwert von 65 Teilnehmern – die Fortsetzung eines Trends, der sich bis zum Beginn der Veranstaltungsreihe 2001 zurückverfolgen lässt.
Es ist offensichtlich: Die European Conference on Green Power Marketing hat sich etabliert als das Forum für Marktakteure und Entscheidungsträger in der erneuerbaren Energiewirtschaft! Wir fühlen uns geehrt und glücklich, solch grossen Zuspruch erhalten zu haben und hoffen auch 2009 wieder auf eine rekordverdächtige Konferenz.
Konferenzfokus - Mehr Harmonie bei kontroversem Thema
Mit ihren «Bausteine[n] für einen bedeutenden Marktanteil von erneuerbaren Energien» wandte sich die 5th European Conference on Green Power Marketing 2007 einem kontroversen Thema zu, das in der Branche (und in den Medien) derzeit heiß diskutiert wird: Wie kann nachhaltiges Wachstum in einem zunehmend maturierten Grünstrommarkt gesichert werden, dessen weitere Expansion zwar von Politikern und Konsumenten gewünscht wird, der aber in vielen Bereichen noch nicht voll konkurrenzfähig ist mit konventionellen Energieträgern? Obwohl Referenten und Teilnehmer in dieser Frage keine Einstimmigkeit erkennen liessen, zeigte sich doch: Die einst tiefe Kluft zwischen Befürwortern nationaler Fördersysteme und europaweiten Handels von Grünstromzertifikaten scheint sich zu schliessen. Beide Ansätze tragen auf ihre Weise zum Erreichen der ambitionierten 3-mal-20-Ziele der EU bei, und für beide besteht auf lange Sichte die Möglichkeit einer grenzübergreifenden Harmonisierung.
Ein erster Schritt in diese Richtung wurde bereits auf der 5th European Conference on Green Power Marketing 2007 unternommen. Kurz vor deren offizieller Eröffnung, in den Morgenstunden des 13. September, traf sich auf Einladung des Konferenzmanagement ein ausgesuchter Zirkel hochrangiger politischer und wirtschaftlicher Vertreter der EU und der Schweiz (Teilnehmer der Konferenz). Das informelle Meeting war dazu angelegt, die Diskussion über transnationale Energiepolitiken im Rahmen des Europäisch-Schweizerischen Dialoges anzuregen.